Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Maßnahme für Spätaussiedlende: „Gemeinsam unterwegs: Identität, Anerkennung, Begegnung“
Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen: zentrale Organisationen und Verbände, Vertriebeneneinrichtungen, Kirchen, anerkannte Träger der politischen Bildung, Migrantenorganisationen, Kommunen, gemeinnützige Gesellschaften und sonstige Einrichtungen, die in der Arbeit mit Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern auf überregionaler, regionaler oder lokaler Ebene tätig sind. Bevorzugt gefördert werden dabei Antragsteller aus Regionen mit einem besonders hohen Anteil von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern.
Zielgruppen:
Die Maßnahme muss sich an Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler im Sinne des Bundesvertriebenengesetzes, deren Ehepartnerinnen und Ehepartner, Abkömmlinge und weitere Familienangehörige, die gemeinsam mit den Spätausgesiedelten nach Deutschland eingereist sind, richten (§§ 4, 7, 8 BVFG). Kinder unter 14 Jahren zählen nicht zur Zielgruppe.
Formate:
Die Maßnahme bietet flexible Formate, neben Kursen mit festen bestehenden Curricula (über 200 Unterrichtseinheiten (UE), 100 UE oder 50 UE) können auch Veranstaltungen und Exkursionen gefördert werden. Ergänzend zu den verpflichtenden Basismodulen ist eine bedarfsorientierte Auswahl weiterer Themen aus dem Modulkatalog möglich.
Inhaltliche Themenfelder:
- Fragen der spezifischen Identität und Biografie der Zielgruppe sowie das Thema Vielfalt in Deutschland
- Engagement, Teilhabe und Partizipation
- Kommunikation und Medien
- Möglichkeiten und Chancen in den Bereichen Beruf, Weiterbildung und Selbstständigkeit
- Fragen rund um Familie, Erziehung und Bildungswesen in Deutschland
Weitere Informationen:
Eigenmittel benötigt:
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k.A.
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
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